Sing it loud

Dokumentarfilm von Julia Peters und Jutta Feit

Seit Januar im Kino

Mehrstimmige afrikanische Songs – musikalisch hochinteressant und sehr schön anzuhören. Erstaunlich wie pädagogisch korrekt, gesanglich intensiv und ästhetisch bemüht alles vor sich geht. Afrikanische Kultur. Man geht automatisch innerlich mit. Ein schöner anschaulicher und hörenswerter Dokumentarfilm über Tansania und seine Musik.

- DER GILDEN DIENST

SING IT LOUD – LUTHERS ERBEN IN TANSANIA will keine reißerische Elendsreportage sein und hält sich auch von exotischer Schönfärberei zurück; es geht dem Film vielmehr um Menschen in schwierigen Verhältnissen, auch wenn ein optimistischer Grundton die Oberhand behält.

- FILMDIENST ONLINE

Ein mitreißendes visuelles und akustisches Fest auf höchstem Niveau, mit beeindruckenden Bildern der tansanischen Landschaft, berührenden Familiengeschichten, überraschenden Einblicken in den tansanischen Alltag und dem dortigen Chorleben.

- Verband Deutscher Konzertchöre

In ruhigen und klaren Bildern erzählt der Dokumentarfilm von Julia Peters die beschwingende Geschichte eines evangelisch-lutherischen Chorwettbewerbs in Tansania… Ihr Film ist vor allem eine Musikdokumentation, inszeniert in ruhigen und klaren Bildern... »Im Mittelpunkt dieses Films steht die Musik – und das Gemeinschaftsgefühl, das sie erzeugt, auch wenn der Film sehr genau den Alltag seiner Figuren beobachtet…

- epd-film

Der Inhalt

In Tansania erheben die Menschen ihre Stimmen – und singen!
SING IT LOUD – LUTHERS ERBEN IN TANSANIA ist ein elektrisierender Musikdokumentarfilm, gedreht in der herrlichen Landschaft Tansanias, in entlegenen Dörfern und der pulsierenden Großstadt Arusha. Chormusik ist dort Popmusik, sorgt unter den Menschen für sozialen Zusammenhalt und bietet persönliche Entfaltung. Anlässlich eines Chorwettbewerbs müssen alle Chöre eine Eigenkomposition aufführen und einen alten deutschen Choral singen. Drei Chöre beginnen mit den Proben…
Der Musikfilm SING IT LOUD – LUTHERS ERBEN IN TANSANIA nimmt das Publikum mit auf eine emotionale Reise und erzählt von Musik, Glauben und Lebensfreude. Ein mitreißendes, visuelles und akustisches Fest, mit beeindruckenden Bildern der tansanischen Landschaft, berührenden Familiengeschichten und überraschenden Einblicken in das tansanische Leben.
Synopsis

SING IT LOUD – 90 min – DE 2017 – Dokumentarfilm über Luthers Erben in Tansania, gefördert von Hessen Film und Medien.

Jedes Jahr nehmen über 1500 Chöre an Wettbewerben in Nord Tansania teil, im Finale des über 60 Jahre alten Wettbewerbs der evangelisch lutherischen Kirche treten die besten Chöre gegeneinander an. Der Film erzählt vom Leben, Glauben und musikalischen Schaffen von sechs Menschen, die in drei verschiedenen Chören singen.

Die Kleinbauern Martha und Simon aus der Nähe des Dorfes Monduli singen im Neema Chor. Martha war eine einfache Sängerin, nun komponiert sie Lieder in der Tradition der WaGogo für den Chor. Sie hoffen mit Marthas Komposition beim Wettbewerb zu überzeugen.

Das Ehepaar Maria und Evarest betreibt eine Autowerkstatt in der Großstadt Arusha. Sie haben vor 20 Jahren mit Freunden den A-Capella Cantate Chor gegründet. Sie sind Hobbysänger und nehmen jedes Jahr die Herausforderung zum Wettbewerb neu an.

Als 15jähriger gründete Kelvin mit Freunden den Kanaani Jugendchor. Wie viele andere tansanische Jugendliche suchte auch Nuru sein Glück in der großen Stadt und hat durch den Chor Freunde und Arbeit gefunden. Mittlerweile ist er dort Solosänger. Nuru ist sich sicher, dass sie gewinnen!

Die Bedingungen für den Wettbewerb sind festgelegt, es werden zwei Lieder vortragen. Die Kür ist ein selbstkomponiertes Lied. Die Pflicht ist ein europäischer Choral, der von der Kirche bestimmt wird und sich nach 120 Jahren deutscher Musiktradition nach wie vor fremd anfühlt.  In diesem Jahr ist es der Choral: “Eine fest Burg ist unser Gott.”

Alle Chorsänger haben etwas gemeinsam: Sie sind Christen und Musik ist ihre größte Leidenschaft. Und – sie alle wollen den Chorwettbewerb gewinnen.

Dienstag, 20.06.
HANNOVER, Kino im Raschplatz in Kooperation mit Hauskirchlicher Dienst der Evangelisch Lutherischen Landeskirche Hannover, 18.00 Uhr

In Anwesenheit von: Julia Irene Peters

Weitere Termine für die Kinotour werden  veröffentlicht.

4 von 5 Sternen, EPD Film
In ruhigen und klaren Bildern erzählt der Dokumentarfilm von Julia Peters die beschwingende Geschichte eines evangelisch-lutherischen Chorwettbewerbs in Tansania.

FILMDIENST
Der Film von Julia Irene Peters ist ein gelungenes Beispiel teilnehmender Beobachtung, bei dem immer wieder Informationen über Gegenwart und Geschichte Tansanias einfließen.

FILMDIENST ONLINE
SING IT LOUD – LUTHERS ERBEN IN TANSANIA will keine reißerische Elendsreportage sein und hält sich auch von exotischer Schönfärberei zurück; es geht dem Film vielmehr um Menschen in schwierigen Verhältnissen, auch wenn ein optimistischer Grundton die Oberhand behält.

FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG
Ihr Dokumentarfilm, gedreht von Kamerafrau Vita Spieß, er erzählt von Religion, Spiritualität, Kolonialgeschichte, aber auch davon, dass Musik Menschen froh macht und ihnen hilft, sich zu emanzipieren.

FRANKFURTER NEUE PRESSE
Eine spannende Doku über Chöre

DER GILDEN DIENST
Mehrstimmige afrikanische Songs – musikalisch hochinteressant und sehr schön anzuhören. Erstaunlich wie pädagogisch korrekt, gesanglich intensiv und ästhetisch bemüht alles vor sich geht. Afrikanische Kultur. Man geht automatisch innerlich mit. Ein schöner anschaulicher und hörenswerter Dokumentarfilm über Tansania und seine Musik.

KINOCRITICS.COM
The film shows many of the people who are competing and why they want to do it. It shows the different walks of life there in the north and what draws them to this music as well as the community they live in. It is a colorful trip through the landscape and the lives of the people there as well as a chance to see how they interpret European music African style.

 MÜNCHNER MERKUR
Akustisch und visuell beeindruckend ist der Musik-Dokumentarfilm SING IT LOUD – LUTHERS ERBEN IN TANSANIA.

SPIELFILM.DE
Der Film bietet Einblicke in die Motivation einzelner Sänger und beweist, dass sowohl Jugendliche, als auch ältere Menschen, Bauern wie Städter Spaß am Singen als kultureller Betätigung haben. Die eigenen Kompositionen der Chöre bezeugen zudem, dass der christliche Glaube und die afrikanische Tradition in der Musik auf lebendige Weise fusionieren konnten.

 WIESBADENER KURIER
Na, wenn das mal nicht das herzerwärmendste Kinostück zum Reformations-Jubiläum ist. Ein Film, der den Blick weitet, Klischees vergessen macht und von einem Afrika erzählt, das man so sicher nicht auf der Festplatte gespeichert hat.

3SAT KULTURZEIT
„Gute Laune im Reformationsjahr“

 PUBLIK-FORUM
„Die Lust am gemeinsamen Singen und das „Crossover“ der Kulturen ist in der faszinierenden Mischung aus europäischer Kirchenmusik und afrikanischen Musiktraditionen im Film unmittelbar spürbar.“

MÜNCHNER MERKUR, 18.5.
 „Die Menschen, die Peters in den Fokus rückt, haben etwas zu sagen, das nicht dem Klischeebild des armen, hilfsbedürftigen, auf westliche Milde angewiesenen Afrikaners entspricht. Es geht um Mitmenschlichkeit, jugendlichen Ehrgeiz, Freude, Freizeit und vor allem um Musik.“ 4/5 Sterne

ERLANGER NACHRICHTEN
Ungewöhnlicher Film“

EVANGELISCHE SONNTAGSZEITUNG
„Elektrisierender Musikfilm“

SONNTAGSBLATT
„Der Film […] lohnt sich wegen seines »anderen«, von außen kommenden Blicks auf das lutherisch geprägte Tansania.“

MARX21.de
»Sing It Loud« ist ein Film, der mehr zeigt als erklärt. Und das ist auch gut so. Was gezeigt wird, sind gesellschaftliche Entwicklungen, die man sonst kaum auf deutschen Leinwänden sieht. Und das macht den Film sehenswert.“

MISSION EINEWELT MAGAZIN
„Regisseurin Julia Irene Peters, die das Projekt seit über zehn Jahren umtreibt, möchte mittels ihrer Protagonisten, die trotz widriger ökonomischer Verhältnisse ihr Glück im Chor gefunden haben, „ein anderes als das übliche Afrikabild vermitteln, bei dem Armut, Krieg und Aids im Mittelpunkt stehen.“ Das gelingt trotz etwas spannungsarmem Finale mittels einiger schöner Kinomomente, etwa wenn die Dorfbewohner durch die Savanne Richtung Gesangs-Wettbewerb wandern oder die Ladies vom Cantate-Chor beim Friseurbesuch gemeinsam trällern.

Cast & Crew:
Regie, Produktion: Juliane Irene Peters
Co-Regie, Produktion: Jutta Feit
Kamera:
Vita Spieß
Schnitt: Anna Demisch, Svenja Fritsche
Musik: Kanaani Chor, Neema Chor, Cantate Chor
Ton: Timo Selengia
Tonmischung: Andreas Razuweit
Farbkorrektur: Natalie Maximova
Regie und Schnitt: Kelvin Gospel Mollel
Verleih:

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Presseanfragen

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http://filmpresse-meuser.de
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jutta@jip-film.com  |  https://jip-film.de

Die Singstimme des Menschen ist die älteste und ursprünglichste Form des musikalischen Ausdrucks. Musik ist eine universelle Sprache, die Menschen miteinander verbindet, beim Zuhören und beim selber machen. Das habe ich selbst erlebt, als ich zum ersten Mal vor vielen Jahren nach Tansania gereist bin. Meine Eltern luden mich ein, ihren Freund, einen deutschen Missionar in Tansania zu besuchen. Die Eindrücke erschlugen mich, es war ein großer Kulturschock. Aber die Musik der Chöre hat mich sofort ergriffen und ließ mich den Menschen und dem Land annähern, was ich in vielen weiteren Tansania Aufenthalten vertiefen konnte.

In Tansania sind fast alle Menschen tiefreligiös und leben diesen Glauben aus vollem Herzen. Menschen, die grundsätzlich skeptisch gegenüber Religion sind, empfinden dies vermutlich als höchst befremdlich, mir ging es jedenfalls so. Eine negative Betrachtung der Missionierung bietet schlagkräftige Argumente, dass durch Unterdrückung und Machtausübung im Sinne Gottes die Menschen ihrer Ursprungsreligion beraubt wurden und einen anderen Glauben übergestülpt bekamen. Die Kolonialisierung steht für Krieg, Vernichtung und Ausbeutung.
Haben sich die Tansanier mit ihrer Vergangenheit ausgesöhnt und wie war es ihnen möglich, den Glauben einfach zu behalten? Übertragen wir vielleicht einen Schuldmechanismus, ohne dabei Zugang zu einem „Gefühl des Glauben“ zu haben? Und sehen wir nur den großen dunklen Schatten des Machtsystems Kirche, und vergessen wofür Kirche auch steht?
Ich bin in der DDR in der evangelisch lutherischen Kirche aufgewachsen. Diese Kirche war ein großartiger Ort, denn sie hat uns vor dem System DDR geschützt, uns einen Ort zum treffen, denken, Spaß haben, Musik machen und Gleichgesinnte treffen, gegeben. Aus meinem Erleben heraus hat die evangelisch – lutherische Kirche in der DDR ihren Auftrag erfüllt und die Menschen unterstützt. Vielleicht arbeitet die tansanische Kirche auch so.
Wir erzählen in der Sprache der Musik, wie die Protagonisten dem Leben in all seinen Facetten mit begegnen. Wie durch Chormusik eine neue Gemeinschaft entsteht, die tief in die Verantwortung gegenüber dem Einzelnen tritt und damit Familie neu definiert.

Die Regisseurin Julia Irene Peters

Die Filmemacherin Julia Irene Peters wurde in Weimar geboren. Im Jahr 2004 schloss sie ihr Studium im Filmbereich mit Stationen in der ifs Köln und Bauhaus Uni Weimar ab. Als Regisseurin hat sie mehrere Kurzfilme realisiert u.a. “Zwischen Kopf und Himmel” (MDR, 3Sat) und verschiedene Filmkunstprojekte für das Theaterhaus Jena, die Thüringer Jazzmeile, Bockenheimer Depot Frankfurt, etc. Sie arbeitet seit mehr als 15 Jahren in der Filmindustrie. Als Producerin war sie für die Tangram Filmproduktion, Ostlicht Filmproduktion, Brandstorm Entertainment AG und Daniel Zuta Filmproduktion tätig und hat internationale Koproduktionen wie den Dokumentarfilm “Plastic Planet” von Werner Boote oder “Welcome to Karastan” von Ben Hopkins betreut. Seit 2015 ist sie Inhaberin der JIP-Filmproduktion in Leipzig und Frankfurt.

MISSION EINEWELT MAGAZIN

„Regisseurin Julia Irene Peters, die das Projekt seit über zehn Jahren umtreibt, möchte mittels ihrer Protagonisten, die trotz widriger ökonomischer Verhältnisse ihr Glück im Chor gefunden haben, „ein anderes als das übliche Afrikabild vermitteln, bei dem Armut, Krieg und Aids im Mittelpunkt stehen.“ Das gelingt trotz etwas spannungsarmem Finale mittels einiger schöner Kinomomente, etwa wenn die Dorfbewohner durch die Savanne Richtung Gesangs-Wettbewerb wandern oder die Ladies vom Cantate-Chor beim Friseurbesuch gemeinsam trällern.

Die Co-Regisseurin Jutta Feit

Jutta Feit ist Absolventin der 1. Masterclass No-Fiction der IFS-Köln und ausgebildete Fiction- Producerin Filmhaus Köln/Ihk. Als Regisseurin hat sie den programmfüllenden Dokumentarfilm Todesfahrten (Israel) realisiert – nominiert Hessischer Filmpreis, u.a. DocFest München, Filmfest Emden, mehrere Kurzfilme darunter 4. August 2002 (Israel), der erfolgreich auf internationalen Festivals gezeigt wurde. Seit mehr als 15 Jahren arbeitete sie in der Produktion von internationalen Kinofilmen und Dokumentarfilmen u.a. mit Veit Helmer Filmproduktion,  Novapool Produktion, Daniel Zuta Filmproduktion, Perfect Pictures Mumbai, Red Iguana  Pictures, Ok-Film. Sie war im Vorstand des Filmhaus Frankfurt tätig und Mitglied Jury des Kurzfilmfestivals Shorts at Moonlight.

Die Kamerafrau Vita Spieß

Die gebürtige Bremerin Vita Spieß studierte Kunstpädagogik und Kulturanthropologie in Frankfurt am Main. Seit 1992 filmt Vita Spieß und schafft mit ihrer außergewöhnlichen Bildsprache eine eigene Ästhetik,  die  Cutter  in  Schneideräumen  sofort  wiedererkennen.  Viele  Filme,  die  sie  als  Kamerafrau  fotografiert  hat,  sind  preisgekrönt,  wie  zum  Beispiel:

  • „Opernfieber“  (Hessischer  Filmpreis  2005  Bester  Dokumentarfilm,  Regie:  Katharina   Rupp)
  • „Hauptsache Lehmann“ (Hessischer Filmpreis 2005 Bester Kurzfilm, Regie: Birgit Lehmann) und
  • „Als Hitchcock in Auerstedt auf Eiermann’s Else traf“ (Bester Dokumentarfilm Toronto Worldwide Shortfilmfestival, Hessischer Filmpreis 2000, Goldenes Einhorn 2000 in Österreich, F.W.-Murnau Kurzfilmpreis 2000, Regie: Birgit Lehmann).

Filmdaten: Filmtitel / Gattung: SING IT LOUD / Dokumentarfilm Produktionsland / Jahr: Deutschland / 2017 Länge / Bildformat / Ton: 90 min / 16:9 / Vorführformat: DCP

Mission EineWelt
Evangelisch Lutherisches Missionswerk Leipzig
Tanzania-Network
Deutscher Chorverband
Vox Coelestis e.V. Weimar

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