TOKAT

Dokumentarfilm von Andrea Stevens und Cornelia Schendel

„Vier Medienfrauen, drei Straßenjungs und ein neuer lokaler Filmverleih stecken hinter der aufregenden, tragischen, informativen Frankfurt-Doku“ „TOKAT ist […] auch das Zeitporträt einer Stadt, wie sie es heute nicht mehr gibt“

- JOURNAL FRANKFURT

„Der Film springt mit viel Drive zwischen Frankfurt und der Türkei von heutigen Aufnahmen zu Zeitdokumenten aus den 90er-Jahren hin und der. Das ergibt ein recht lebendiges Bild und wirft ein bezeichnendes Blicht auf die derzeit laufende Integrationsdebatte.“

- STRANDGUT

„Und die Herren haben wirklich etwas zu erzählen.Die größte Stärke des Films ist die Komik, die aus den eigentlich tragischen Geschichten scheint.“

- KONKRET

Die Geschichte

Jugendbanden fallen in den 90ziger verstärkt durch Schlagzeilen auf: Sprayer, Drogen-Verticker, Jacken-Abzieher, Bandenmitglieder.
20 Jahre später – was ist aus ihnen geworden?

Tokat bedeutet wörtlich übersetzt „Backpfeife“.

Kerem, Dönmez und Hakan gehörten in ihrer Jugend in den 90er Jahren einer der berüchtigten Jugendbanden in Frankfurt an, die es auch in vielen anderen deutschen Städten gab. Drogenhandel, Beschaffungskriminalität, schwere Körperverletzung und Todschlag – ihr Ruf verbreitete sich rasant, nicht zuletzt durch die Berichterstattung in lokalen und überregionalen Medien. Als Jungendliche war jeder Tag für die drei Party – keiner dachte an morgen. Seitdem sind über 20 Jahre vergangen und Kerem, Dönmez und Hakan sind erwachsen geworden. Ihre Lebenswege weisen kaum noch Parallelen auf: Kerems Gesundheit ist auf Grund seines damaligen Heroinkonsums zerstört. Er verdient sich als Maler ein Zubrot zu seiner Frührente. Dönmez wurde in die Türkei abgeschoben, ist Familienvater und arbeitet in einer Apfelsaftfabrik. Hakan wurde auch in die Türkei abgeschoben, arbeitet als Feldarbeiter am Fuß des Berges Ararat und besitzt keine Staatsbürgerschaft mehr und ist damit auch in seiner Heimat handlungsunfähig.

Mit Tokat – Das Leben schlägt zurück ist ein vielschichtiger Film entstanden, indem die Ambivalenz zur „Unterwelt“ – Ablehnung und Faszination – wirkt.
Es rührt an, die Schiffbrüchigen kennenzulernen, die weiter am Rand der Gesellschaft leben, ob in Deutschland oder der Türkei und ihnen dabei zuzusehen, wenn sie sich an ihre Jugend erinnern.
Tokat ist mehr als ein Film über die verlorene Jugend in Gangs, er zeigt ohne jegliche Sozialträumerei, wie es ausgehen kann.

Filmfest Schleswig Holstein – Offical Selection 2016

Filmfest Eichstetten – Winner Best Film 2016

Lichter Filmfest – Official Selection 2016

Nominiert Hessischer Filmpreis 2016

Cast:
Hakan
Dönmez
Kerem

Crew:
Regie: Andrea Stevens
Co-Regie: Cornelia Schendel
Kamera: Cornelia Schendel
2. Kamera Türkei: Veronika Paradiso
Schnitt: Annette Kurzbach
Musik:Lars Eichstaedt
Ton: Brian Hüchtebrock
Dramaturgische Beratung:Andres Veiel
Produzent: Andrea Stevens
Produktion: Schendel/Stevens Filme

Förderung:
HessenFilm & Medien,
Filmförderung Hamburg (Schleswig Holstein)
kulturMut

Verleih:
JIP Film und Verleih

FRIZZ FRANKFURT
„TOKAT ist ein Film über die verlorene Jugend in Banden und auch eine Warnung an die Gesellschaft, alle jungen Menschen mitzunehmen und zu respektieren, egal welchen Familiennamen sie tragen. Kerem, Dönmez und Hakan. Mit dem Erzählen ihrer Geschichten machen sie keine ihrer Straftaten ungeschehen, sie machen sie öffentlich und sie entzaubern durch ihre absolute Ehrlichkeit die Faszination Jugendbande.“

KONKRET
„Und die Herren haben wirklich etwas zu erzählen.Die größte Stärke des Films ist die Komik, die aus den eigentlich tragischen Geschichten scheint.“

FRANKFURTER NEUE PRESSE
„Der Dokumentarfilm zeichnet ein scharfes Bild gescheiterter Integration“
„TOKAT erzählt nicht von Recht und Unrecht […] es geht um die persönlichen Lebensgeschichten der drei Männer…“

EPD FILM
„Den Regisseurinnen gelingt eine intensive Annäherung.“
„Die verdrehte Geschichte trifft den Kinobetrachter wie ein Stich ins Herz. Doch Stevens und Schendel heben nicht den Zeigefinger. Den Diskurs um gescheiterte Integration bedienen sie auch nicht. Deshalb gelingen ihnen differenzierte Einblicke in eine Parallelgesellschaft“

JOURNAL FRANKFURT
„Vier Medienfrauen, drei Straßenjungs und ein neuer lokaler Filmverleih stecken hinter der aufregenden, tragischen, informativen Frankfurt-Doku“ „TOKAT ist […] auch das Zeitporträt einer Stadt, wie sie es heute nicht mehr gibt“

PRGRAMMKINO.de
„Andrea Stevens und Cornelia Schendel erzählen von drei Männern, die ihre verpfuschte Jugend bereuen, und sie zeigen realistisch und ohne jede Sozialromantik die Folgen verfehlter oder nicht vorhandener Integrationspolitik.“

„Seine stärksten Momente hat der Film, wenn die drei mittlerweile ziemlich gesetzten Männer in ihrem neuen Umfeld von ihrer Vergangenheit sprechen. Da wird nichts glorifiziert, doch zwischendurch wird klar: Deutschland ist ihre Heimat. Für die einen mittlerweile unerreichbar und für den, der hiergeblieben ist, der Ort, wo er in Ruhe und Frieden leben möchte, aber nicht kann. Die Erinnerungen sind immer präsent.“

STRANDGUT
„Der Film springt mit viel Drive zwischen Frankfurt und der Türkei von heutigen Aufnahmen zu Zeitdokumenten aus den 90er-Jahren hin und der. Das ergibt ein recht lebendiges Bild und wirft ein bezeichnendes Blicht auf die derzeit laufende Integrationsdebatte

Tokat - Filmplakat  |  Tokat - Pressefotos  |  Tokat - Regisseurinnen

 

Presseanfragen Filmpresse Meuser  |  +49 69 40 58 04 – 0
info@filmpresse-meuser.de  |
http://filmpresse-meuser.de
Filmdispo jip film & verleih  |  +49 69 805 322 73
jutta@jip-film.com  |  https://jip-film.de

In den 90er Jahren waren wir Teenager, sind in Frankfurt und Offenbach aufgewachsen und hatten – wie fast jeder andere Teenager – von Jackendiebstählen, Drogen und Prü­geleien der berüchtigten Jugendbanden gehört. Berichte über die Jugendkriminalität, wachsende Bandenaktivitäten und die Erinnerungen an unsere Jugend und die Jugendbanden von früher haben uns zu dem Film TOKAT in­spiriert. Wir haben uns gefragt, was aus den Jungs und Mädchen von damals geworden ist. Es war es uns wichtig einen differenzierten Film über Jugendbanden zu machen ohne diese oder deren Mythos zu glorifizieren. Die Protago­nisten sollten sich erinnern und von ihrer Jugend erzählen. Man sieht sie in ihrer gegenwärtigen Lebenssituation und erfährt dabei wie es ausgehen kann, wenn jemand als junger Mensch nach Identität, Zusammengehörigkeit und Anerkennung sucht und sie nicht findet – dort wo er zu Hause ist. TOKAT ist ein Film über ehemalige Jugendbandenmitglieder – und auch ein Film, der daran erinnert, wie es denn war als man selbst so jung war.

Andrea Stevens – Regie
Geboren und aufgewachsen in Frankfurt am Main verließ Andrea Stevens 1999 ihre Heimat und studierte für vier Semester im Schwarzwald an der internationalen Medienhochschule „University of the Nations – College of Communication“. Dort sammelte sie ihre ersten Erfahrungen mit Film, Design und Animation. Über das Studium des ethnographischen Dokumentarfilms an der Goethe Universität Frankfurt führte es sie nach Dieburg, wo sie mit ihrem Studium der Media Production an der Hochschule Darmstadt ihren beruflichen Schwerpunkt letztendlich auf Film und Dokumentarfilm legte. Die letzten vier Jahre arbeitete Andrea Stevens als Fernsehredakteurin und Autorin für eine Film- und Fernsehproduktion in Frankfurt. Tokat ist der erste abendfüllende Dokumentarfilm.

 

Cornelia Schendel – Kamerafrau | Co-Regie
Geboren und aufgewachsen in Offenbach am Main. Von 1999 bis 2002 absolvierte Cornelia Schendel eine Ausbildung zur Mediengestalterin in Bild und Ton. Im Herbst 2002 begann sie an der Hochschule Darmstadt Media Production zu studieren. Nach einem Auslandssemester an der University of Art and Design in Helsinki wechselte sie an die Hochschule für Gestaltung in Offenbach um dort Visuelle Kommunikation mit dem Schwerpunkt Film zu studieren. Seit vier Jahren arbeitet Cornelia als Kamerafrau und Cutterin. Tokat ist der erste abendfüllende Dokumentarfilm.

Filmtitel: Tokat – Das Leben schlägt zurück
Filmgattung: Dokumentarfilm
Produktionsland: Deutschland, Türkei
Produktionsjahr: 2016
Länge: 78 min
Bildformat:16:9
Ton: Dolby Digital
Sprachfassung: Deutsch/Türkisch (Originalfassung mit Untertiteln)
Vorführformat: DCP
FSK: 12

Kerem lebt als Frührentner in Frankfurt. Er ist körperlich und seelisch stark von der Vergangenheit ge­zeichnet. Sein Gehirnwasser kann nicht abfließen und wird deshalb durch einen Schlauch vom Kopf in den Magen gepumpt. Er muss dauerhaft starke Schmerzmittel nehmen. Als einer der Älteren bei den „Turkish Power Boys“ und durch seine vielen Straftaten hatte er in den 90er Jahrenden den Status einer Legende. Kerem fing früh an zu dealen und wurde schnell drogensüchtig. Mehrfach wurde er wegen Drogenhandels verurteilt. 1997 dann wegen Totschlags. Insgesamt war er 11 Jahre im Gefängnis. Der Mord war als Rachemord für seinen jüngeren Bruder geplant, der bei einer Messerstecherei ums Leben gekommen war. Als „nutzloser Junkie“ wollte er auf diese Weise die Ehre der Familie wieder herstellen und Anerkennung bekommen. Doch sein Opfer war scheinbar gewarnt worden und Kerems Plan ging nicht auf. Zugedröhnt mit Kokain rempelte er am Bahnhof einen Amerikaner an. Als der sich mit „Fuck you“ bedankte, flippte Kerem aus und stach zu. Kerem ist der Film TOKAT ein großes Anliegen, um Jugendliche, wie er einer war, vor dem Abrutschen auf die schiefe Bahn bewahren zu können.

Hakan kam mit 16 Jahren allein nach Deutschland. Seine Eltern konnten nicht nach Deutschland emi­grieren, deswegen wurde er als Kind anderer Eltern nach Deutschland „nachgeholt“. Hakan sprach kaum Deutsch und fühlte sich dadurch in der Schule nicht wohl. Er schwänzte immer häufiger und ließ es irgendwann ganz sein. Ein paar Jungs, die auch aus seinem türkischen Dorf aus Bayat stammten, nahmen ihn aber sofort in ihre Jugendbande auf. Er galt als der intelligente Bandenorganisator. Als Hakan trotz Malerlehre arbeitslos blieb, wurde er ohne unbefristete Aufenthaltsgenehmigung in Deutsch­land wieder in die Türkei abgeschoben. Dort verweigerte er den Militärdienst, bekam daraufhin seinen Pass entzogen. Seitdem ist er staatenlos. Hakan versuchte mehrfach illegal nach Deutschland zu einreisen, was ihm nicht gelang.Seit dem lebt er als Feldarbeiter in Bayat. Sein Einkommen reicht kaum zum Überleben. Ohne Pass bzw. Staatsangehörigkeit besitzt er die grundlegenden Bürgerrechte nicht. Als unverheirateter, alleinlebender Mann hat er in Ostanatolien keinen guten gesellschaftlichen Status.

Dönmez wurde in Frankfurt geboren und besuchte dort bis zur 9. Klasse die Schule. Die Sehn­sucht nach Respekt und Anerkennung führte ihn in eine Jugendbande. Mit 18 Jahren begann er mit Heroin zu dealen, wurde kurze Zeit später süchtig. Wegen Drogenhandels kam er mehrfach ins Ge­fängnis, im Alter von 21 Jahren für fünf Jahre. Mit 26 Jahren ließ er sich in die Türkei zwangs­ausweisen/abschieben – nach Igdir, die Heimat seiner Eltern. Einem Ort, den er noch nie in seinem Leben gesehen hatte. Dieser drastische Umbruch hat ihn tief getroffen.In der Türkei wurde er sofort für 17 Monate zum Militär eingezogen, was ihm half, von seiner Drogensucht wegzukommen. Nach einigen Jahren Arbeitslosigkeit hat er eine Arbeit in einer Apfelsaftfabrik gefunden. Er ist glücklich verheiratet, hat einen 10-jährigen Sohn. Wegen der schlechten Wirtschaftslage in Ostanatolien sah er zwischenzeitlich für sich und seine Familie dort keine hoffnungsvolle Zukunft. Die Überlegungen, einen Antrag auf Wiedereinreise zu stellen, um nach Deutschland zurückzukehren, hat er mittlerweile verworfen. Er hat sich mit seinem Leben in der Türkei gut arrangiert und will seiner Familie, insbesondere seinem Sohn, eine Zukunft dort aufbauen.

Schendel Stevens Filme

Schendel Stevens Filme ist eine Filmproduktion mit fachlicher Expertise in den Bereichen Konzept, Regie, Redaktion, Kamera und Schnitt. Ihr Fokus liegt auf Dokumentarfilmen über gesellschaftlich relevante Themen – in Form von beobachtenden, einfühlsamen Portraits über Menschen. Aber auch Reportagen und Fernsehbeiträge bis hin zu Event- und Imagefilmen werden aus einer Hand realisiert.

Schendelstevensfilme

Schirmherrin:
Dezernentin für Bildung und Integration, Stadträtin Sylivia Weber, Frankfurt
Stadt Frankurt
International Bund (IB)

Förderung durch:

 

Bei Interesse an einer Schulkinoveranstaltung können Sie sich entweder direkt an ein Kino in ihrer Nähe wenden oder Sie schreiben uns eine Email: info@jip-film.com oder rufen an: 069 – 805 322 73

Empfehlung für den Unterricht:

Altersempfehlung: ab 10. Klasse (Alter 14 Jahre)

Unterrichtsfächer: Sozialkunde, Gesellschaftskunde

Themen/ Tags: Jugend, Migranten, Interkulturell, Banden, Jugendbanden, 90erJahre, Drogen, Lifestyle, Subkultur, Jugendkriminalität, Gewalt, Jugendgefängnis, Beschaffungskriminalität, Multikulturell, Orientierung, Träume, Verlust, Jugendkultur, Zukunft

Kontakt: Bei Interesse an einer Schulkinoveranstaltung können Sie sich entweder direkt an ein Kino in ihrer Nähe wenden oder Sie schreiben uns eine Email: info@jip-film.com oder rufen an: 069- 805 322 73

Pädagogisches Begleitmaterial hier downloaden:
Tokat - Pädagogisches Begleitmaterial

Schulkinovorstellung Darmstadt:

Insgesamt war der Besuch im Kino sehr eindrucksvoll für uns alle. Mit einem Menschen zu reden, der ein schreckliches Leben geführt hat und von dessen Erfahrungen zu hören und seine und unsere eigene Moral aus diesen zu ziehen war sehr interessant. Letztendlich würde ich den Besuch als lehrend und beeindruckend beschrieben.

verf. von Annkathrin Tengicki, G9b 

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Social Media zum Film "TOKAT"

Social Media zum Film JIP Film & Verleih

"Drei-Generationen-Familientherapie“ „Es geht ohnehin weniger ums Stadionziel als um den Weg der Versöhnung, den die drei im rumpeligen Wohnmobil zurücklegen."

- SZ EXTRA

Die indirekte Thematisierung der Schoa, die mit keiner Silbe erwähnt wird, aber den Film dennoch prägt, verleiht Back to Maracanã eine ganz eigenartige Unterströmung, die man so im Kino bislang noch nicht gesehen hat, den Film aber umso sehenswerter macht

- JÜDISCHE ALLGEMEINE

Sehr berührend, manchmal fast schon weise, aber vor allem unterhaltsam.

- ARTESHOCK / ARTESHOTS (YT)

Multikulturell und multigenerationell.

- FIMLCHECHO

“Hilperts Film, erzählt nicht zuletzt von den ambivalenten Empfindungen seiner drei porträtierten Helfer. Den Grenzen, an die sie stoßen. Der Verantwortung, die auf ihnen lastet. Den schwindenden Perspektiven für sich selbst. Gerade das macht die Qualität der Doku aus.“

- Saarbrücker Zeitung

"Lauter weiße, westliche Helfer in Jeeps“

- Deutschlandfunk Kultur

„Ich kann euch den Film nur ans Herz legen, er ist toll erzählt, sehr stimmungsvoll … schöne Bilder, diese drei … harmonieren sehr schön miteinander.“

- DEUTSCHLANDFUNK NOVA

„auch für etwaige Fußballmuffel unterhaltsam“

- Player Leipzig

„Ein vergnüglicher, aber auch tiefgründigem Roadmovie.“

- progammkino.de

Das warmherzig inszenierte Roadmovie über einen fußballfanatischen Exil-Brasilianer jüdischer Herkunft, der während der WM 2014 die Nähe zu seinem entfremdeten Sohn sucht, überzeugt durch die Thematisierung des Unausgesprochenen.

- EPD Film

Regisseur Jorge Gurvich macht aus diesem Drei-Generationen-Roadmovie, das mit Originalaufnahmen der Spiele punkten kann, die man in Deutschland natürlich sehr gern sieht, eine kluge Komödie über sehr unterschiedliche Enttäuschungen und Erwartungen in der Familie, über Lebenslügen und eine tiefe Wahrheit, für die es nie zu spät ist.

- RADIOEINS

Mehrstimmige afrikanische Songs – musikalisch hochinteressant und sehr schön anzuhören. Erstaunlich wie pädagogisch korrekt, gesanglich intensiv und ästhetisch bemüht alles vor sich geht. Afrikanische Kultur. Man geht automatisch innerlich mit. Ein schöner anschaulicher und hörenswerter Dokumentarfilm über Tansania und seine Musik.

- DER GILDEN DIENST

SING IT LOUD – LUTHERS ERBEN IN TANSANIA will keine reißerische Elendsreportage sein und hält sich auch von exotischer Schönfärberei zurück; es geht dem Film vielmehr um Menschen in schwierigen Verhältnissen, auch wenn ein optimistischer Grundton die Oberhand behält.

- FILMDIENST ONLINE

Ein mitreißendes visuelles und akustisches Fest auf höchstem Niveau, mit beeindruckenden Bildern der tansanischen Landschaft, berührenden Familiengeschichten, überraschenden Einblicken in den tansanischen Alltag und dem dortigen Chorleben.

- Verband Deutscher Konzertchöre

In ruhigen und klaren Bildern erzählt der Dokumentarfilm von Julia Peters die beschwingende Geschichte eines evangelisch-lutherischen Chorwettbewerbs in Tansania… Ihr Film ist vor allem eine Musikdokumentation, inszeniert in ruhigen und klaren Bildern... »Im Mittelpunkt dieses Films steht die Musik – und das Gemeinschaftsgefühl, das sie erzeugt, auch wenn der Film sehr genau den Alltag seiner Figuren beobachtet…

- epd-film

«Greenfield liefert in diesem unerwartet persönlichen Dokumentarfilm (…) ein überzeugendes Argument für eine Gesellschaft am Rande des steilen Niedergangs.»

- VARIETY

«GENERATION WEALTH ist ein rasanter Ritt durch die Welt der Superreichen, der uns die Triebfeder krankhafter Entwicklungen im Turbo-Kapitalismus aufzeigt: Gier! Prädikat: absolut sehenswert!»

- FOTO MAGAZIN

«eindrücklich verstörende Materialsammlung der Maßlosigkeit»

- SÜDDEUTSCHE ZEITUNG

«Es ist ein Film, der fassungslos, wütend und traurig macht.»

- BADISCHE ZEITUNG

GENERATION WEALTH ist eine interessante Mischung aus Freak-Show und Therapiestunde – und eine persönliche Meditation darüber, was alles faul ist in dieser Welt. Ihre „Helden“ (…) sind zum Schaudern und zum Bedauern. Wegschauen unmöglich.»

- Stern

«GENERATION WEALTH ist ein Sinnbild unserer Zeit, ein Film wie ein Autounfall. Man muß hingucken, ob man will oder nicht.»

- DER SPIEGEL

„Die verschlossene Tür steht als Symbol für die Spaltung der Gesellschaft unter Tito und nach der Unabhängigkeit Serbiens 1989 unter dem neuen Diktator Slobodan Milošević. Elegant wechselt Turajlić so von der persönlichen Ebene der Familienwohnung zum historischen Zeitgeschehen und zeigt, wie der Totalitarismus die Grenzen zwischen Politischem und Privatem zersetzt. „

- INDIE-Kino

„Durch die geschickte Verflechtung von Privatem und Politischem erweitert sich das prägnante Porträt einer Aktivistin in Zeiten tiefer Umbrüche zu einer vielschichtigen Familienchronik, aber auch zu einer aufschlussreichen Analyse der Verwerfungen im zerfallenen Jugoslawien und im Nachfolgestaat Serbien.“

- FILMECHO

„Ein sehenswerter Film, sowohl was die filmischen Mittel als auch die Geschichte angeht. Eine klare Empfehlung.“ „Eine Geschichtsstunde über ein europäisches Land, von dem ich nichts weiß.“

- WDR 5

„Mila Turajlić erzählt eine persönliche Geschichte mit universeller Botschaft. Niemand weiß, wie ein Krieg beginnt, besonders sein Bürgerkrieg, bis er beginnt. DIE ANDERE SEITE VON ALLEM ist ein packender, intimer, persönlicher Film. Das Schicksal der Serben ist aus westlichen Medien verschwunden, dabei verbindet uns viel mehr, als wir auf den ersten Blick sehen. Dafür müssen wir eine Tür öffnen, so wie Milas Mutter am Anfang des Films. DIE ANDERE SEITE VON ALLEM: ein kleines Meisterwerk.“

- HR-Info Copyright by hr-iNFO

„..ein unsentimentaler Blick hinter die Tür ins Schattenreich der Geschichte“ „ein bis zum Ende hochspannender Dokumentarfilm“ „sehr sehenswert“

- 3sat Kulturzeit: (ab Minute 25:30)

"Ein kleiner, starker und melancholischer Film über die Sehnsucht nach einem friedlichen Miteinander."

- Filmdienst.de

" Vor der surrenden Nadel sind sie alle gleich, das Stechen macht sie gesprächig, die Kamera lenkt sie ab. Und so reden sie über Gott und Welt, Buddhismus und Aberglaube, Terror und Militärdienst, während auf ihrer Haut die Jungfrau Maria, ein Küchenmesser oder ein Davidstern entstehen. So ist eine vielstimmige, tiefgründige Weltbetrachtung entstanden, die kontemplativ eingebettet ist in Ansichten aus der Stadt, vom Meer und den Bergen."

- Darmstädter Echo

Im Grunde läuft es beim Tätowieren ähnlich wie beim Friseur. Die Konstellation animiert zum Reden, nur dass die Sessions länger dauern, im Wortsinn tiefer gehen und das Ergebnis für eine halbe Ewigkeit gemacht ist. Ins Studio von Poko und Daniel kommen Juden, Moslems, Christen und Atheisten. Sie alle erzählen aus ihrem Leben in Jerusalem, wobei unnötig viel Musik läuft, obwohl das Surren der Tätowiernadel besser zur schlichten Machart passt. Eine sehenswerte Doku, die nah bei den Menschen bleibt..""

- Programmkino.de

"CITIZEN ANIMAL […] ist ein eindringliches Plädoyer für einen besseren und vor allem artgerechten Umgang mit unseren Mitgeschöpfen."

- Filmecho

All diese intimen, genauen Beobachtungen sind eine weitere, große Stärke des Films.

- Björn Schneider, Filmkritiker von Programmkino – Kinomagazin des deutschen Arthouse- und Programmkinos.

Die Dokumentation […] zeigt auch in schönen, liebevollen und ausführlichen Bildern, wie die Freundschaft zwischen Mensch und Tier ausgebaut werden kann

- Deutsche Welle

Der Film zeigt, dass es kein einzelnes Flüchtlingsschicksal gibt, sondern dass immer noch andere daran hängen, Menschen, die hoffen und bangen und lieben und fordern. Das ist der zutiefst humane Grundzug dieses Films

- Vier von fünf Sternen bei EPD-Film

"Ein intensiver Einblick in die komplexe Realität der Migration, der deutlich macht, dass die Antworten der Festung Europa – abschotten, abschieben, auslagern – viel zu schlicht sind."

- Dr. Ramona Lenz, medico international e.V.

Endlich wirft jemand einen anderen Blick auf ein Thema, das in den Medien so allgegenwärtig ist, wie Migration nach Europa. Melanies Neugier und ihre sehr persönliche Art, Geschichten zu erzählen, haben daraus einen bemerkenswerten Film gemacht.

- Raul Nino Zambrano, International Documentary Festival Amsterdam 2017

„Vier Medienfrauen, drei Straßenjungs und ein neuer lokaler Filmverleih stecken hinter der aufregenden, tragischen, informativen Frankfurt-Doku“ „TOKAT ist […] auch das Zeitporträt einer Stadt, wie sie es heute nicht mehr gibt“

- JOURNAL FRANKFURT

„Der Film springt mit viel Drive zwischen Frankfurt und der Türkei von heutigen Aufnahmen zu Zeitdokumenten aus den 90er-Jahren hin und der. Das ergibt ein recht lebendiges Bild und wirft ein bezeichnendes Blicht auf die derzeit laufende Integrationsdebatte.“

- STRANDGUT

„Und die Herren haben wirklich etwas zu erzählen.Die größte Stärke des Films ist die Komik, die aus den eigentlich tragischen Geschichten scheint.“

- KONKRET